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Spende statt Weihnachtspost: Gemeinde unterstützt „Rumänienhilfe“

Bürgermeister Andreas Buchwinkler verzichtet in der Adventszeit auf schriftliche Weihnachtsgrüße. Stattdessen soll mit dem ersparten Porto in Höhe von 300 Euro die Sozialstation von Rosalie Gruber im rumänischen Petresti (zu Deutsch Petersdorf) unterstützt werden.

Im Frühjahr 1991, kurz nach dem Ende der Ära Ceaușescu, reiste die Teisendorfer Krankenschwester mit Hans Alt vom „Freundeskreis Rumänienhilfe“ in das ausgezehrte Land, um für kurze Zeit Armen und Kranken zu helfen. Angesichts der großen Not beschloss sie zu bleiben, um den Ärmsten der Armen zu helfen. Mit ihrer Sozialstation für ambulante Alten- und Krankenpflege leistete sie seither Pionierarbeit. Sie pflegt, zusammen mit den von ihr ausgebildeten Helferinnen, alte und kranke Menschen, die von ihrer Rente kaum leben, geschweige denn sich eine medizinische Versorgung leisten können. Zudem betreut Rosalie Gruber seit Jahren auch kinderreiche Familien, denen oft das Notwendigste zum Leben fehlt. Da es für solche Projekte kaum staatliche Unterstützung gibt, ist die Sozialstation weitgehend auf deutsche Hilfe angewiesen.

Corona hat die Situation nochmals dramatisch verschärft und die Arbeitsbedingungen für Rosalie Gruber und ihr Team zusätzlich erschwert. „Frau Gruber hilft in Rumänien nicht nur den Ärmsten, sie unterstützt auch viele kinderreiche Familien und ermöglicht Jugendlichen eine Zukunftsperspektive. Spenden, die dem Schutz und der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen dienen, sind mir eine Herzensangelegenheit und mehr als gut investiertes Geld“, betont Bürgermeister Buchwinkler.

Er und die Gemeindeverwaltung möchten sich bei dieser Gelegenheit bei allen Kolleginnen, Kollegen und Partnern, aber auch bei allen Gemeindebürgern für die hervorragende und stets angenehme Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr bedanken. Gerade in diesem sehr bewegten Jahr 2020 sei ein vertrauensvolles Miteinander wichtiger denn je gewesen. „Gesegnete Weihnachtstage und ein gutes, vor allem gesundes Jahr 2021“, wünscht Andreas Buchwinkler abschließend seiner gesamten Gemeinde.

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